Ratgeber Elektrofahrrad kaufen

E-Bikes haben in den letzten Jahren immer mehr an Publikum gewonnen. Über die Jahre hinweg wurde das elektrischeFahrrad nicht nur weiterentwickelt, sondern auch die Preise sindin einen kostengünstigen Rahmen angesiedelt.  Für weniger als 400 Euro erhält man bereits ein gutes Anfänger-Rad.

Das E-Bike schnell erklärt

Der wesentliche Unterschied zwischen dem klassischen Fahrrad und einem E-Bike ist schnell erklärt. Das E-Bike ist mit einem Motor ausgestattet und eignet sich somit für ältere Menschen oder Jene, mit körperlichen Einschränkungen, wobei ein normales Fahrrad nicht infrage kommt. Aber auch ein E-Bike ist nicht gleich ein E-Bike.

 Tipp:  Ein E-Bike kann in der Regel nicht von einem handelsüblichen Fahrradträger für das KFZ getragen werden. Hierzu gibt es spezielle Lösungen.

E-Bike oder Pedelec?

Man unterscheidet zwischen einem E-Bike und Pedelec. Beide Varianten ähneln sich zwar in der Optik und besitzen einen Motor haben aber eine unterschiedliche Funktionsweise.

Beim Pedelec wird von einem Hilfsmotor gesprochen. Der Fahrer muss weiterhin strampeln. Allerdings aktiviert sich beim Treten der Motor zu Unterstützung. Das Fahrrad erreicht hierdurch seine Geschwindigkeit. Allerdings verhält sich der Rest ähnlich wie bei einem E-Bike. Je nach Motorleistung können Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden, aber Achtung! Ab einer gewissen Geschwindigkeit herrscht Helmpflicht. Für nähere Details dazu, wenden Sie sich bitte an die jeweilige Ordnungsstelle Ihrer Stadt.

Beim normalen E-Bike müssen die Pedale nicht benutzt werden. Die Geschwindigkeit wird durch einen Gashebel am Lenkrad reguliert, vergleichbar mit einem Mofa. Der Fahrer muss somit keinen Kraftaufwand betreiben und kann gemütlich Fahrrad fahren. Auch wenn es zwischen einem E-Bike und Pedelec Unterschiede gibt, ist der Begriff Pedelec für viele nicht bekannt. Die meisten sagen zu beiden Varianten einfach E-Bike.

Die Reichweite eines E-Bikes

Wie lange hält ein Akku durch? Der Motor eines E-Bikes wird durch einen Akkumulator betrieben, dieser wiederum benötigt Energie. Jetzt steht die Frage im Raum, welche Reichweite erreicht werden kann. Diese Frage kann nicht einfach so beantwortet werden. Auch die Angaben der Hersteller dienen eher als Richtwert.

Zunächst kommt es darauf, an wie viel Leistung der Motor besitzt. Umso höher diese ist bzw. je höher der Akku des Elektrofahrrads beansprucht wird, desto geringer die Reichweite des eBikes. Auch das Eigengewicht des Fahrers die Witterung ist und in welchem Gelände das E-Bike genutzt wird, ist für die Leistung und die Gesamtreichweite entscheidend.

Pflege und Wartung

Auch ein E-Bike benötigt Pflege und sollte in bestimmten Abständen eine kleine Inspektion erhalten. Wie bei jedem anderen Zweirad empfehlen wir eine jährliche, sachkundige Inspektion. Die Bremsen, Räder und alle relevanten Teile müssen immer zuverlässig arbeiten können. Wird das E-Bike nicht dementsprechend gewartet, dann kann dies unter Umständen zu unnötigen Unfällen führen. Bei der Pflege darf kein Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen, somit könnten elektronische Bauteile beschädigt werden. Die Batterie sollte vor jedem Reinigungsgang entfernt werden. Nachdem das E-Bike mit einem Wasserschlauch abgespült wurde, müssen die Kontakte trockengelegt werden.